Gynäkologie

Gynäkologie

Das Allroundpaket: Leica DM750



Ein Mikroskop, das in jeder gynäkologischen Praxis gut ankommt. Komplett ausgestattet mit LED-Licht, gewichtsoptimierten Fokusknöpfen und sehr guten HI-Plan Objektiven 4x, 10x und 40x mit Phasenkontrast sowie Phasenkontrastschieber. Völlig unkompliziert können mit diesem Phasenkontrastmikroskop hochauflösende Bilder von Nativpräparaten sofort vor Ort diagnostiziert werden.

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Leica DM750 Bino

Für höchste Ansprüche: Zeiss Axiolab 5



Das Mikroskop für alle Gynäkologen, die ein besonders hohes Präparataufkommen haben, sei es in der Praxis oder im Labor. Langlebige Mechanik, hervorragende Optik dank N-Achroplan Objektiven und ergonomisch für lange Einsätze perfekt angepasst, u.a. durch Komfort-Tischtrieb optionale Ergo-Tuben. Dazu kommt ein sehr großes 23mm Sichtfeld, für einen schnellen Überblick und effiziente Diagnostik. Eine Kamera lässt sich zu Dokumentationszwecken natürlich auch adaptieren.

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ZEISS Axiolab 5 mit Axiocam 208 color

Es juckt, es brennt, was ist zu tun? Ein Gynäkologe muss mit dem Mikroskop auf teilweise brennende Fragen eine Antwort finden. Neben der Schwangerschaftsbegleitung geht es beim Gynäkologen sehr oft um Erregernachweise im Genitalbereich unter dem Mikroskop. Typische Symptome sind Jucken und Brennen, außerdem Ausfluss und Schmerzen beim Wasserlassen. Mit dem Mikroskop kann ein Gynäkologe dabei ohne großen Aufwand oder ein externes Labor eine gute Diagnostik betreiben.

Für den Gynäkologen sollte das Mikroskop dabei mit Phasenkontrast ausgestattet sein, um Nativpräparate adäquat diagnostizieren zu können.

Oftmals wird in der gynäkologischen Praxis die Färbung mit Methylenblau durchgeführt. Die Färbung mit Methylenblau dient dem Nachweis von Erregern wie z.B. Bakterien oder Pilzen. In der Färbung mit Methylenblau erscheinen alle proteinhaltigen Strukturen dunkelblau, also alle Körperzellen, aber auch Erreger wie Bakterien oder Pilze. Eine Differenzierung der Erreger unter dem Mikroskop ist für den Gynäkologen nur anhand der Form, nicht jedoch anhand der Farbe möglich, da sich alle Erreger blau anfärben. Die Färbung mit Methylenblau ist jedoch mit den folgenden Nachteilen verbunden:

  • die Färbung erfordert kostbare Zeit
  • durch Methylenblau werden manche Erreger abgetötet (z.B. Trichomonaden), sodass die Diagnose dadurch erheblich erschwert wird

Trichomonaden

Daher empfehlen wir in gynäkologischen Praxen die Nutzung von Nativpräparaten mit einem Phasenkontrastmikroskop. Ein Phasenkontrastmikroskop ermöglicht eine sehr gute Kontrastierung der Probe, ohne dass ein Färben notwendig ist. Man spart also Zeit und verbessert zudem die Diagnostik.

Mithilfe eines Nativpräparats kann der Gynäkologe unter dem Phasenkontrastmikroskop z.B. Clue Cells, Hefen oder Trichomonaden sichtbar machen, ohne deren Strukturen durch Färbung anzugreifen. Die Probe wird direkt auf einen Objektträger gegeben, mit Deckglas versehen und anschließen im Phasenkontrast mikroskopiert. Für den Gynäkologen hat die Verwendung eines Deckglases unter dem Mikroskop noch folgende Vorteile:

  • Das Objektiv bleibt sauber, das Bild bleibt klar und kontrastreich
  • Keine Keimübertragung auf andere Proben, die Gefahr einer Fehldiagnose wird reduziert

Unsere Empfehlung für die Ausstattung

Um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, sollten man in der Gynäkologie natürlich auf ein hochwertiges Mikroskop zurückgreifen können.

Das Mikroskop sollte ein Hellfeldmikroskop mit zusätzlicher Phasenkontrastausstattung sein. Normalerweise reicht es aus, wenn das Mikroskop mit einem 10x Hellfeld- und einem 40x Phasenkontrastobjektiv ausgestattet ist. Dem Gynäkologen dient diese Ausstattung am Mikroskop dazu, sich mit dem 10x Objektiv einen Überblick zu verschaffen und mit dem 40x Objektiv mit Phasenkontrast die konkrete Diagnostik zu betreiben. Durchaus kann auch darüber nachgedacht werden, das 10x Objektiv mit Phasenkontrast auszurüsten, um auch schon in der Übersicht die Nativpräparate gut sichtbar zu haben. Die Objektive mit Phasenkontrast sind ohne Phasenschieber alle auch als normale Hellfeldobjektive nutzbar. Wenn der Gynäkologe unter dem Mikroskop auch gefärbte Präparate diagnostiziert, empfehlen wir zusätzlich noch die Ausstattung mit einem 100x Ölobjektiv, optimalerweise mit Phasenkontrast, um alle zytologischen Details sichtbar zu machen. Zu allen Objektiven mit Phasenkontrast müssen am Mikroskop auch die entsprechenden Phasenschieber adaptiert werden.

 Phasenkontrastmikroskop
Neben der Ausstattung mit Phasenkontrast ist es für den Gynäkologen auch wichtig, dass das Mikroskop mit einem hochwertigen Kondensor mit stufenlos regulierbarer Kondensorblende ausgestattet ist. Nur so kann der Gynäkologe das Mikroskop problemlos zwischen Hellfeld und Phasenkontrast wechseln und für jedes Verfahren ein optimales Bild einstellen.

Zum Thema Licht bleibt schließlich zu sagen, dass das Mikroskop für die gynäkologische Praxis über ein köhlerbares Stativ mit einer modernen LED verfügen sollte. Der Phasenkontrast funktioniert nur bei einer korrekten Zentrierung des Lichtstrahls und ein köhlerbares Stativ sorgt dafür, dass man die Justierung unkompliziert vornehmen kann. So kann der Gynäkologe sicher sein, dass das Mikroskop jederzeit hochauflösende Bilder liefert.

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