Zytologie

Zytologie

Zeiss Axiolab 5

Das neue Zeiss Axiolab 5 ist als Mikroskop für die Zytologie optimal geeignet. Die brillante Optik des Zeiss Axiolab 5 stellt jedes Detail scharf und kontrastreich dar, wodurch optimale diagnostische Ergebnisse erzielt werden. Der Lichtmanager des Zeiss Axiolab 5 speichert für jedes Objektiv einen Helligkeitswert, sodass die Helligkeit bei jedem Objektivwechsel automatisch nachjustiert wird. Die moderne Kamera Zeiss Axiocam 208 color rundet das Bild mit einer hohen 4K Auflösung und einem schnellen Livebild ab. Es ist ebenfalls eine Vielzahl an ergonomischem Zubehör erhältlich.

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ZEISS Axiolab 5

Leica DM2000 LED

Das Leica DM2000 LED macht in jedem zytologischen Labor eine gute Figur. Durch die hervorragende Ergonomie lässt sich das Mikroskop an jede Körpergröße anpassen, wodurch eine entspannte Körperhaltung garantiert wird. Neben der leichtgängigen und robusten Mechanik glänzt das Leica DM2000 LED mit der hervorragenden Leica Optik, die keine Wünsche offen lässt. Natürlich lässt sich das Leica DM2000 LED auch mit einer hochauflösenden Kamera für die Diskussion und Dokumentation ausstatten.

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Leica DM2000 LED

Zytologie und zytologische Färbungen

Die Zytologie beschäftigt sich mit der Untersuchung von Zellen, die im Rahmen von medizinischen Untersuchungen oder anderen Eingriffen gewonnen werden. Beispiele sind Abstrichpräparate des Gebärmutterhalses zur Früherkennung von Krebserkrankungen und die Knochenmarkzytologie. Das Mikroskop spielt in der Zytologie eine zentrale Rolle: Mithilfe der passenden Vergrößerung werden zytologische Proben hochauflösend dargestellt, wodurch eine präzise zytopathologische Befundung ermöglicht wird.
Knochenmarkzytologie

Nach der Probenentnahme werden die Zellen in einem zytologischen Labor für eine optimale Beurteilbarkeit aufgearbeitet. Dabei werden die Zellen mit einer für die Zytologie geeigneten Färbung eingefärbt. Am häufigsten werden in der Zytologie die folgenden Färbungen verwendet:

  • Färbung nach Papanicolaou (auch PAP bzw. PAP-Testgenannt): Es handelt sich um eine modifizierte Hämatoxylin-Eosin-Färbung (HE-Färbung), die vor allem für Abstrichpräparate des Gebärmutterhalses verwendet wird.
  • Giemsa Färbung: Diese modifizierten Romanowsky-Färbung wird sowohl für die Knochenmarkzytologie bzw. Knochenmarkausstriche, als auch für Blutausstriche und andere zytologische Proben verwendet.
Färbung nach Papanicolaou

Die Interpretation der zytologischen Präparate erfolgt anhand einer Vielzahl an definierten Kriterien. Dabei spielen die folgenden Merkmale der untersuchten Zellen eine entscheidende Rolle:

  • Anzahl und Arten der jeweiligen Zelltypen
  • Form- und Größenvariationen der Zellen
  • Färbeverhalten der zytologischen Probe (z.B. basophile und eosinophile Strukturen)
  • Aussehen der Zellkerne im Vergleich
  • Granulierung von Zellen
  • Das Verhältnis von Zellkern und Zytoplasma (Kern-Plasma-Relation)

Nach der Befundung durch erfahrene Zytologen wird ein zytopathologischer Bericht erstellt, in dem die Befunde der mikroskopischen Untersuchung festgehalten werden.

Das Mikroskop für die Zytologie

Der zytologische Befund hat einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Behandlung der Patienten. Daher haben Durchlichtmikroskope für die Zytologie besonders hohe qualitative Anforderungen. Die Objektive eines Zytologiemikroskops haben üblicherweise die folgenden Vergrößerungen:

  • 4-fach oder 5-fach: Übersichtsobjektiv mit großen Arbeitsabstand zum Markieren von interessanten Probenbereichen
  • 10-fach: Standardvergrößerung zum Screenen der Probe
  • 20-fach und 40-fach: Diagnoseobjektive mit einer hohen Auflösung
  • 63x und 100x Ölobjektive: Diagnoseobjektive für besonders hohe Vergrößerungen, beispielsweise in der Knochenmarkzytologie
Mikroskop für Zytologie

Jedes Objektiv gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen. Die Objektive für zytologische Anwendungen sollten so gewählt werden, dass ein mindestens 22 mm großes Sichtfeld scharf und kontrastreich abgebildet wird. Für die Diagnoseobjektive sind die Qualitätsstufen „plan-semiapochromatisch“ oder „planapochromatisch“ optimal geeignet.
Weitere Informationen zu Objektiven finden Sie hier.

Für eine bestmögliche Abbildungsqualität sind moderne LEDs und sogenannte achromatisch-aplanatische Kondensoren empfehlenswert. Mit diesen speziellen Kondensoren lässt sich das Mikroskop in der Zytologie besonders präzise köhlern.

Neben der optischen Qualität ist die Ergonomie bei Anwendungen in der Zytologie besonders wichtig. Da Zytologen, Pathologen und zytologisch technische Assistenten einen Großteil der Arbeitszeit vor dem Mikroskop verbringen, muss das Mikroskop optimal an die Körperhaltung angepasst werden. Ein winkel- oder höhenverstellbarer Ergo-Tubus gehört daher zur Standardausstattung eines Zytologiemikroskops. Weitere Optionen sind höhenverstellbare Tischtriebe sowie spezielle Basisplatten zur Anpassung der Gesamthöhe des Mikroskops.

Da die digitale Dokumentation immer wichtiger wird, ist eine hochauflösende und schnelle Kamera für die Arbeit in der Zytologie empfehlenswert. Moderne Kameras ermöglichen neben der gemeinsamen Diskussion am Monitor auch das automatische Speichern von Fotos in Berichten und in der digitalen Patientenkartei.

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